Preisverleihung am
2. Oktober 2020

EINHEITSPREIS

Zu den 30 Preistragenden Abstimmen vom 16. Juli
bis 16. August 2020

Einheitspreis

Der einheitspreis 2020 hat rund 140 Projekte zusammengebracht, mit denen Menschlichkeit bewiesen, Geschichten erzählt und gegenseitiges Verständnis gefördert wurde. Die 7 Jury-Mitglieder haben die letzte Entscheidung darüber getroffen, wer zum Tag der Deutschen Einheit zu den 30 Preisträgerinnen und Preisträger des einheitspreises 2020 gehörte.

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner!

Jetzt Jury ansehen

“Ein Publikumspreis ist immer etwas ganz besonderes”

Preisträger 2012 Andreas Dresen

Zum Interview auf bpb.de

“Der Einheitspreis ist immer etwas ganz besonderes”

Preisträger Andreas Dresen

Zum Interview auf bpb.de

Unterstützerinnen und Unterstützer

Diana zur Löwen: Influencerin

Gemeinsam mit der bpb habe ich zu 30 Jahren Mauerfall ein Video produziert, um der jüngeren Generation zu zeigen, wie wichtig es ist aus der Vergangenheit zu lernen. Dabei habe ich mit Zeitzeugen darüber gesprochen wie es damals war, als Republikflüchtling im Gefängnis zu landen und als Kind in der DDR aufzuwachsen. Ich habe gelernt, dass Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich sind. Umso mehr danke an alle, die sich für eine solidarische, menschliche Gesellschaft einsetzen!

Foto: Leah Smyrah

Diana zur Löwen: Influencerin

Gemeinsam mit der bpb habe ich zu 30 Jahren Mauerfall ein Video produziert, um der jüngeren Generation zu zeigen, wie wichtig es ist aus der Vergangenheit zu lernen. Dabei habe ich mit Zeitzeugen darüber gesprochen wie es damals war, als Republikflüchtling im Gefängnis zu landen und als Kind in der DDR aufzuwachsen. Ich habe gelernt, dass Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich sind. Umso mehr danke an alle, die sich für eine solidarische, menschliche Gesellschaft einsetzen!

Foto: Leah Smyrah

Cornelius Pollmer, Autor:
Heut ist irgendwie ein komischer Tag: Meine Wanderungen durch die Mark Brandenburg“.

Die politische Einheit dieses Landes ist ein Auftrag – es gilt, sie zu bewahren. Dafür braucht es unverzagte Menschen, die sich für mehr einsetzen als nur für sich selbst. Es braucht  Menschen, die nicht nur an ihr Aktiendepot denken oder an den eigenen Garten, die vielmehr Lust haben, auch am Glück dieses Landes mitzugärtnern. Worin liegt dieses Glück? Mindestens in jener Freiheit, die man sich nicht nur selbst nimmt, sondern anderen genauso einräumt. Aber auch in so etwas wie Gemeinsinn.

Foto: Amac Garbe

Cornelius Pollmer, Autor:
Heut ist irgendwie ein komischer Tag: Meine Wanderungen durch die Mark Brandenburg“.

Auch 30 Jahre nach der politischen Wiedervereinigung scheint es an der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen zu hapern. Wie sonst etwa lassen sich z.B. die unterschiedliche Darstellung von „Ost“- und „Westdeutschen“ in den Medien oder die nahezu an einer Hand abzählbaren Führungskräfte aus den „gar nicht mal so neuen Bundesländern“ in großen deutschen Unternehmen erklären? Es knirscht in der historischen Aufarbeitung unserer Teilung – gut, dass es deshalb Menschen gibt, die sich für ein Zusammenwachsen auf allen Ebenen engagieren.

Foto: Amac Garbe

Patrik Schwarz: Autor „Guter Osten – Böser Osten“

Wenn die deutsche Einheit einfach wäre, dann hätten wir sie längst erreicht. Doch vielleicht brauchten wir die letzten 30 Jahre, um erst zu spüren, und dann zu verstehen, dass es 30 Jahre dauert, bis sich die Klischees der zeitgeschichtlichen Aktualität abgeregnet haben: Erst wenn der Großteil der Erlebnis-Generation der deutschen Teilung langsam das Rentenalter erreicht hat, wird der Blick frei auf die Tiefenschichten unserer Geschichte vor 89, vor allem aber seitdem. Und klarer als zuvor steht die Frage im Raum: liegt die Kunde nicht in der Wunde?

Foto: Wolfgang Borrs

Patrick Schwarz: Autor „Guter Osten – Böser Osten“

Wenn die deutsche Einheit einfach wäre, dann hätten wir sie längst erreicht. Doch vielleicht brauchten wir die letzten 30 Jahre, um erst zu spüren, und dann zu verstehen, dass es 30 Jahre dauert, bis sich die Klischees der zeitgeschichtlichen Aktualität abgeregnet haben: Erst wenn der Großteil der Erlebnis-Generation der deutschen Teilung langsam das Rentenalter erreicht hat, wird der Blick frei auf die Tiefenschichten unserer Geschichte vor 89, vor allem aber seitdem. Und klarer als zuvor steht die Frage im Raum: liegt die Kunde nicht in der Wunde?

Eko Fresh: Musiker, Schauspieler, Vater

Die deutsche Wiedervereinigung ist für mich ein Symbol für Freiheit und Demokratie. Heute habe ich einen Sohn, für den eben diese Freiheit und Demokratie ein Geschenk für die Zukunft ist. Ein Geschenk was ihm ermöglichen wird, in einem modernen und solidarischen Land groß zu werden, in welchem er seine Träume verwirklichen kann. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas, was es zu pflegen gilt. Gerade in Krisen-Zeiten, wo sich extremistische Tendenzen in unserem Gesellschaftsbild abzeichnen, wird einem klar, dass man sich dieses besondere Geschenk immer wieder neu verdienen muss.

Foto: studio71

Eko Fresh: Musiker, Schauspieler, Vater

Die deutsche Wiedervereinigung ist für mich ein Symbol für Freiheit und Demokratie. Heute habe ich einen Sohn, für den eben diese Freiheit und Demokratie ein Geschenk für die Zukunft ist. Ein Geschenk was ihm ermöglichen wird, in einem modernen und solidarischen Land groß zu werden, in welchem er seine Träume verwirklichen kann. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas, was es zu pflegen gilt. Gerade in Krisen-Zeiten, wo sich extremistische Tendenzen in unserem Gesellschaftsbild abzeichnen, wird einem klar, dass man sich dieses besondere Geschenk immer wieder neu verdienen muss.

Foto: studio71

Abini Zöllner: Autorin „Schokoladenkind: Meine Familie und andere Wunder“

Irgendwo ist ein Anfang. Irgendwer macht den Anfang. Es gibt kein Land mit den besseren Menschen. Kein Land, das alles perfekt macht. Aber etwas besser machen – das geht immer. Gut, dass es Menschen gibt, die Probleme erkennen und nicht hinnehmen. Menschen mit Courage. Denn Rückgrat zu haben, ist kein Haltungsfehler. Und plötzlich ist irgendwo nicht irgendwo und irgendwer nicht irgendwer. Plötzlich gibt es einen Ort und einen Namen. Und ein Danke.

Foto: Raoul Herzberg

Abini Zöllner: Autorin „Schokoladenkind: Meine Familie und andere Wunder“

Irgendwo ist ein Anfang. Irgendwer macht den Anfang. Es gibt kein Land mit den besseren Menschen. Kein Land, das alles perfekt macht. Aber etwas besser machen – das geht immer. Gut, dass es Menschen gibt, die Probleme erkennen und nicht hinnehmen. Menschen mit Courage. Denn Rückgrat zu haben, ist kein Haltungsfehler. Und plötzlich ist irgendwo nicht irgendwo und irgendwer nicht irgendwer. Plötzlich gibt es einen Ort und einen Namen. Und ein Danke.

Foto: Raoul Herzberg

Marieke Reimann: Chefredakteurin ze.tt

Auch 30 Jahre nach der politischen Wiedervereinigung scheint es an der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen zu hapern. Wie sonst etwa lassen sich z.B. die unterschiedliche Darstellung von „Ost“- und „Westdeutschen“ in den Medien oder die nahezu an einer Hand abzählbaren Führungskräfte aus den „gar nicht mal so neuen Bundesländern“ in großen deutschen Unternehmen erklären? Es knirscht in der historischen Aufarbeitung unserer Teilung – gut, dass es deshalb Menschen gibt, die sich für ein Zusammenwachsen auf allen Ebenen engagieren.

Foto: ze.tt/Elif Kücük

Marieke Reimann, Chefredakteurin ze.tt

Auch 30 Jahre nach der politischen Wiedervereinigung scheint es an der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen zu hapern. Wie sonst etwa lassen sich z.B. die unterschiedliche Darstellung von „Ost“- und „Westdeutschen“ in den Medien oder die nahezu an einer Hand abzählbaren Führungskräfte aus den „gar nicht mal so neuen Bundesländern“ in großen deutschen Unternehmen erklären? Es knirscht in der historischen Aufarbeitung unserer Teilung – gut, dass es deshalb Menschen gibt, die sich für ein Zusammenwachsen auf allen Ebenen engagieren.

Foto: ze.tt/Elif Kücük

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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