„Mein ’89…“

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Kurzfassung

Das Ausstellungsprojekt „Mein ’89…“ startete mit einem Aufruf an die Lichtenberger Bürger*innen, ihre Fotos und Dokumente für eine Fotoausstellung einzureichen. Gefragt waren Bilder aus der Zeit Okt./Nov. 1989 bis Okt. 1990. Die so entstandenen Fragmente unterschiedlicher Perspektiven auf die Deutsche Einheit wurde anschließend in Berlin-Lichtenberg in Kirchengemeinden, Seniorenheimen und mit Schulklassen ausgestellt und parallel mit Veranstaltungen wie Gesprächsrunden Filmtagen flankiert.

Motivation

Die Jahre um 1989 waren eine Zeit des Aufbruchs und des Neustarts. Gleichzeitig war es eine Zeit des Endes und der schnellen und abrupten Abkehr. Auch im persönlichen Umfeld gab es „strahlende Gewinner“ und „tiefe Verlierer“ der Wende, was bis heute nachwirkt. Fotos zeigen ihre Geschichten, daher war es eine wichtige Motivation, dass sich Menschen über ihre Fotos austauschen und Erinnerungen teilen. Unsere Motivation war ein Erinnern an die friedliche Revolution mit kritischem Blick auf heute.