Eigensinn im Bruderland

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Kurzfassung

Eine Webdokumentation über Migrant*innen, die als Vertragsarbeiter*innen, als Studierende oder politische Emigranten in die DDR kamen und ihre eigenen Vorstellungen behaupteten. Menschen aus Äthiopien, Chile, Mosambik, der Türkei und Vietnam erzählen von ihren Erfahrungen und von ihren Kämpfen. Akten der DDR-Behörden, Bilder und Einführungstexte erläutern Hintergründe. Das Ende der DDR stellt das Bleiberecht der Migrant*innen in Frage. Rassismus und Gewalt schlägt ihnen vermehrt entgegen.

Motivation

Die Idee entstand aus einer persönlichen Beziehung zu der Thematik. Julia Oelkers und Isabel Enzenach kennen Migrant*innen aus der DDR und deren Geschichten. Das Ganze war von Beginn an mit dem Gedanken verbunden, Wissenschaft und Journalismus zusammenzubringen. Aber besonders im Moment scheint es uns in der Bundesrepublik relevant zu sein zu wissen, dass die DDR eine Einwanderungsgeschichte hat und wie sie aussieht und wie vielfältig sie ist.