Im Auftrag des Denkmalschutzes
einheitspreis 2004 in der Kategorie Lebenswelten
Das Deutsch-deutsche Freilandmuseum in Behrungen, das Grenzturm- und Führungsbunkerdenkmal bei Gompertshausen, die Grenzmauer bei Görsdorf… und die Liste hört nicht auf. All diese Projekte initiierten das Ehepaar Andreas und Elke und Sohn Manuel Erhard vom „Deutschen Kuratorium zur Förderung von Wissenschaft, Bildung und Kultur“. Seit der Vereinigung des geteilten Deutschlands engagiert sich die Familie aus Schweinfurt für den Erhalt von Denkmälern in Thüringen. Mit ihrem bürgerschaftlichem Einsatz konservieren sie Denkmäler für die Ewigkeit – alles ehrenamtlich.
Die Erhards setzen mit ihren dokumentarischen Publikationen – in 2010 erschien „Deutsche Einheit was nun?“ – oder auch der Ausarbeitung eines Straßenzugs in der Grenzzone zur „Erlebnisstraße der deutschen Einheit“ ein Zeichen für die Ewigkeit. Bis heute betreiben sie aktive Denkmalsforschung und sorgen für die Benennung von Straßen, Brücken und Parks nach der Deutschen Einheit. So wurde die Autobahnbrücke A9 bei Hof, auf Initiative der Familie, nach der Deutschen Einheit benannt. Auch in der Weiterbildung und Lehre sind die Erhards aktiv, so lehrt Vater Andreas Erhard deutschlandweit als Dozent und Denkmalhistoriker. Im Jahr 2004 wurde die Familie mit dem einheitspreis in der Kategorie Lebenswelten – Begegnung in der Einheit ausgezeichnet.
Mehr Informationen unter www.deutsches-kuratorium.de und www.grenzdenkmale.de.
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